Vor ewigen Zeiten kontrollierten die alten Götter alle Geschöpfe der Welt.
Woher die alten Götter kamen und ob sie die Welt erschufen weiß niemand genau.
Bekannt ist aus alten Schriften lediglich, dass diese Götter die Geschlechter der Titanen, Trolle und Goblins, also die der alten Völker schufen.
 
Allerdings waren die Götter bald unzufrieden mit diesen rohen und primitiven Völkern,
so erschufen sie die Menschen als zukünftige Herrscherrasse und Ordnungshüter dieser Welt. Sie gaben ihnen die Fähigkeit sich fortwährend weiterzuentwickeln, kulturell, wissenschaftlich und in der Beschwörung der göttlichen Kraft, der Magie.
Doch die Macht der Menschen stieg unaufhaltsam, die Menschenmagier hatten ein großes Ziel:
Sie wollten mächtiger als ihre Erschaffer, die alten Götter, werden.
Um ihr Ziel zu erreichen, schlossen sich damals alle Magier in einem mächtigen Ritual zusammen und beschworen eine neue Macht.
Diese Macht bestand aus purer Energie, und war der Macht der alten Götter ebenbürtig.

In Panik geraten schlossen diese sich ihrerseits zusammen und beschworen ein Gegenstück zu der Menschenmacht.
Doch die Pläne der Menschen sowie der alten Götter scheiterten.
Die beschworenen Mächte ließen sich nicht kontrollieren, sondern begannen einen fürchterlichen Krieg gegeneinander.

Die Kreatur der Menschen begab sich dazu in weiße Kreise.
Anhänger dieser, der fortan Himmlisch genannten Macht, wurden mit Segnungen und Gesundungen belohnt und in den Kampf geschickt.
Die Anhänger der Kreatur der Götter jedoch setzten auf schwarze Kreise, um ihren Feinden zu schaden.
Die alten Götter samt ihrer alten Völker, zogen sich bald in letzte Schlupfwinkel auf die Inseln im großen Meer zurück.
Bis auf wenige südliche Landstriche und wenige Götter, wurde ihr Platz von der dunklen und der himmlischen Macht eingenommen …. genannt die neuen Götter.
Diese neuen Götter versuchten nun jeder für sich die Menschen zu gewinnen, um sie gegen die jeweilig andere Macht aufzuhetzen.
Nun erkannten die alten Götter in ihrem Exil, das ihr Plan doch aufgegangen war.
Die Menschheit war so intensiv mit dem Kampf der neuen Götter beschäftigt, so das keiner mehr die Möglichkeit bekam, einen Götterstatus erreichen zu wollen.
Um den Status des praktisch ewigen Kampfes immer aufrechterhalten zu können und um sich einen letzten Einfluss zu bewahren, erschufen die alten Götter nun eine neue Religion.
Diese Religion wird von ihnen auch heute noch direkt durch Visionen gesteuert, ohne dass sich die alten Götter preisgeben.
Anhänger dieser Religion sehen sich als Bewahrer der Natur und des Gleichgewichtes.
Ihr Eingreifen in den göttlichen Kampf sollte nur dann erfolgen wenn eine Seite unterliegen könnte.
 
In den folgenden Jahrtausenden gelang es den Menschen der himmlischen Mächte ein gewaltiges Kaiserreich aufzubauen.
Die Anhänger der dunklen Mächte leben im Untergrund des Reiches.
Sie haben oft sogar die höchsten Fürstenhäuser unterwandert, um sich für ihren Tag des Sieges vorzubereiten.
In den südlichen Gebieten bildete sich die Republik Hellandria.
Ihre Einwohner beteten einige der nicht geflüchteten Altgötter an.
Vor 25 Jahren sahen sich die Anhänger der dunklen Macht stark genug, ihre Gottheit zum Siege zu führen.
Sie bedrängten fast die Hälfte aller großen Fürstentümer und Königreiche zum Austritt aus dem Kaiserreich und dem Krieg.
Es sah nach einem leichten Sieg aus.
Dem gut vorbereiteten, dunklen Heeren konnten die kaiserlichen Ritter nicht viel entgegensetzen.
Die Hauptstadt des Kaiserreiches konnte den Ansturm nur überstehen, dank der fanatischen Templer der himmlischen Mächte - schließlich steht ihr größtes Heiligtum in der Hauptstadt. Doch in dem Moment, als die dunkle Armee den letzen Sturm auf die Hauptstadt beginnen wollte, und gleichzeitig die Vernichtung des letzten stehenden Heeres des Kaisers vorbereitete, erhoben sich die von den alten Göttern gesteuerten Mächte der Natur.
                                
Die Tiere wurden aggressiv und griffen in tollwütig alles Dunkle an.
Mächtige Druiden stiegen aus den Bergen und forderten dunkle Magier zum Duell.
Die Bäume in den Lagern der dunklen Armee wurden lebendig und streuten die Vernichtung in ihre Reihen.
In letzter Not wurde so die drohende Niederlage des Kaisers und der himmlischen Mächte abgewendet.
Während die dunklen Heere sich langsam zurückzogen um neue Kraft zu sammeln, rief der Kaiser eine Tafelrunde aus für alle die auf seiner Seite standen.
An der sonst so edlen und erlesenen Tafelrunde begaben sich, sehr zum Ärger der Ritterschaft, nun auch modrige Druiden, Amazonenherrscherinnen und verruchte Söldnerbosse.
Dieser Allianz gelang Sieg um Sieg.
Erst vor der letzten dunklen Grafschaft stehend, zogen sich die Naturkräfte aus dem Bündnis zurück.
Doch der Sieg war nicht mehr aufzuhalten, das Festland ward befreit.
Die Reste der dunklen Armee jedoch stiegen auf ihre Flotte und flüchteten auf das große Meer.
Der Kaiser sah nun die Chance, die Dunklen ein für alle mal zu vernichten.
Er befahl allen Schiffen seiner Flotte, die Verfolgung aufzunehmen und die feindlichen Flotten ausnahmslos zu vernichten.
Das Gleichgewicht in Gefahr sehend, griffen nun abermals die alten Götter ein.
Sie entfachten einen Orkan nie gesehener Stärke, der das gesamte Meer durchpflügte.
Die großartige Flotte des Kaisers wurde zerstreut und fast vollständig im Sturm versenkt.

Ein Segler der Flotte sank auf dem Riff einer unbekannten Insel.
Der einzige Überlebende war ein Söldner. Der Name des Söldners war Motoi.
Motoi lebte fortan auf dieser Insel. Er hatte keine Hoffnung auf Rettung.
Doch diese Insel war nicht wie viele andere.
Zum einen gab es dieses sonderbare bläulich schimmernde Erz.
Man konnte es selbst mit einfachsten Mitteln gewinnen und verarbeiten - jedoch war es gleichzeitig härter als jedes Eisen vom Festland.

Dieses magische Erz war überall auf der Insel.
Die Pflanzen nahmen es mit den Wurzeln auf und die Tiere mit der Nahrung.
An manchen Tagen konnte man das Erz fast riechen.
Neben vereinzelten Individuen der alten Völker entdeckte Motoi aber auch die höchstentwickelten Kreaturen der Insel, die Rattenwesen.
Sie schienen als einzigen der Tiere oder Völker bewusst das Erz in sich auf zu nehmen.

Ratten, die viel davon verspeist hatten, wurden größer und klüger.
Man sagt das Motoi sich mit einigen Rattenwesen angefreundet hatte, und sie deswegen heute die menschliche Sprache verstehen und sogar, wenn auch mit starken Akzent, sprechen können.
Lange nach dem Untergang der Flotte schickte der Kaiser vereinzelte Schiffe in das große Meer, um den Verbleib der Dunklen festzustellen.
Eines dieser Schiffe stieß schließlich zufällig auf die Insel des gestrandeten Motoi.
Dem schlauen Motoi gelang es den Kaiser und das Reich von der unglaublichen Macht des Erzes zu überzeugen.
Er überzeugte sie das eine Armee mit Waffen aus diesem magischen Erz von entscheidendem Vorteil gegen jeden Feind wäre.

Als Dank für diese Entdeckung wurde die Insel nach dem Söldner benannt: Motoi.
Schnell errichten kaiserliche Truppen eine kleine Stadt um das Erz auszubeuten, doch auch ebenso schnell sprach es sich herum was es mit dieser Insel auf sich hatte.
Schatzsucher, Abenteurer und so manche Halunken zog diese Insel an.
Auch wurden Druiden auf der Insel bereits gesichtet.
Schock und Bestürzung löste eines Tages ein Aufklärungstrupp aus.
Man erkannte, dass die Dunklen Mächte nicht im Sturm untergegangen, sondern ebenfalls auf dieser Insel gelandet waren und bereits einen Ausfallkopf im Norden der Insel errichtet hatten.
Doch nicht nur die dunklen und die unberechenbaren Naturleute eifern noch heute nach der Sieg bringenden Ressource überhaupt... 

Änderungen und Bugfixes

  • May 8, 2019 | 12:42

    Es gibt 7 Hundehalsbänder:Halsband der Stärke (Erhöht die Stärke des Hundes um 15)Halsband der Geschicklichkeit (Erhöht Ausdauer und Geschicklichkeit des[…]

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  • April 4, 2019 | 17:27

    Der Quallerdungeon wurde wieder um ein Stück erweitert.

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