Nigu und Nakor Schattenfels betraten von Wunden übersäht und sich mit letzter Kraft voran schleppend die dunkle Festung.
Die Armee der Skelettkrieger wurde besiegt, selbst der mächtige Daemon der Unterwelt ward besiegt.

Die Himmlischen hatten in einem letzten Aufbäumen die Hauptstadt verteidigt und die dunkle Macht zurückgedrängt.
Blutüberströmt standen sie in der Festung.
Die Festung war wie ausgestorben, alle Krieger wurden in der letzten Schlacht vernichtend geschlagen.

Nakor schleppte sich zu einer Truhe, sie ward alt und lange schien sie unberührt.
Ein gleißend helles Leuchten drang durch das Schlüsselloch.
Während Nakor einige Worte murmelte schwebte der Deckel auf und ein scheinbar nie geöffnetes Buch erblickte seit Jahrzehnten wieder das Licht der Welt.

Eilig griff Nakor nach dem Buche.
Als seine Finger das Buch berührten schienen seine Wunden zu verschwinden, gar das Blut auf der Robe schien davon zu schweben.
Triumphierend streckte er das Buch gen Himmel, skeptisch beobachte Nigu das Treiben.
Leise murmelte Nakor: "Jetzt ist das Ende des Lichtes angebrochen."
Einige Worte murmelnd und 2 Gesten machend legte Nakor das Buch auf einen sich formenden Halter.

"Wir haben lange gewartet Nigu, bereite alles vor."
Nickend holte Nigu einige Kerzen und eine Schale hervor.
Kerzen wurden in einem Kreis aufgestellt.

Nach einem Schnipsen entzündeten sich die Kerzen und loderten hell auf.
Die Schale in er Mitte begann zu rauchen, der rote Qualm sammelte sich über der Schale und schien sich nicht zu bewegen.

Nakor begann aus dem Buch vorzulesen.
Es waren die gleichen Worte wie sie vor Jahrhunderten ertönten, es waren die gleichen Worte die zu hören waren als die Menschen es wagten sich den Alten Göttern entgegen zu stellen.
Die mächtigsten Magier des Landes hörten den Ruf schnell, sie waren gekommen um es endlich zu beenden, gemeinsam murmelten sie die Worte der Macht.

Vor den letzten Versen des Rituals standen nur noch die stärksten und widerspenstigsten der Magier.
Viele wurden von den Alten Göttern dahingerafft, viele schienen den Strapazen des Rituals nichts entgegen setzen zu können.
Dann nach einem hellen Blitz und einem lauten Knall ertönte das letzte Wort.
Ein weißes, schemenhaftes Wesen stieg empor.
Erleichtert sanken auch die letzten Menschen zu Boden.
Doch die Mühe war umsonst.

Auf diesen Moment scheinbar vorbereitet, stellte sich ein ähnliches Wesen doch schwarz wie der Himmel der Nacht sich der Macht des Guten entgegen.
Jahrhunderte zogen ins Land und es stellte sich heraus das keiner der Mächte der anderen überlegen war.
Um das Gleichgewicht zu bewahren, entsendeten die Alten Götter die Natur welche die beiden Mächte im Gleichgewicht hielt.

Von all diesen Taten geschwächt spielten die Alten Götter keine große Rolle mehr im Leben der Menschen, doch das Ganze hin und her hatte die Menschen in 2 Lager geteilt.
Die Anhänger der Himmlischen Macht, die Macht der Menschen erschaffen, und die Anhänger der Dunklen Macht, die Macht der Alten Götter.
Dann hatte Nakor das Ritual scheinbar beendet.
Doch war es erheblich früher zu Ende als es vor Jahrhunderten war.

Nakor sah auf die letzten Zeilen des Rituals.
Einige Seiten fehlten scheinbar, doch als er das merkte war es schon zu spät, der rote Nebel schwebte auf ihn zu, hüllte ihn komplett ein und Nakor sank zu Boden.
Perplex schritt Nigu zurück.

Der Nebel nahm scheinbar das Buch in sich auf und schwebte davon und plötzlich erloschen auch die Kerzen.
Nigu blickte auf den leblosen Körper von Nakor.
Der treue Freund griff nach seinem Schwert, laut einige Formeln in die Nacht schreiend durchstieß er sich mit dem Schwert die Brust und blieb leblos auf den Treppen der Festung liegen.

Als Nakor aufwachte ward er auf ein stählernes Pentagramm geschnallt.
Nigu hatte sein Leben gegeben um Nakor erneut eine Chance zu geben das Licht zu vertreiben.
Doch wer hatte ihn gefesselt und scheinbar für ein Ritual vorbereitet.

Nakor schlug die Augen auf.
Er blickte auf eine Armee von Skeletten und einige riesige Dämonen. Die Dämonen hatten scheinbar die Herrschaft über einen Teil der Untoten übernommen.
Es schien, als wäre das Ritual fehlgeschlagen, nicht nur der Nebel hatte sich gegen ihn und das Dunkle gewand sondern auch ein Teil der Untoten.
Nakor schloss erneut die Augen, murmelte einige Worte.

Das Eisen an seinen Händen begann zu schmelzen.
Als er befreit schien schritten die Skelette auf ihn zu.
Ein Feuerball, von einem Daemon gerufen, flog auf ihn zu, prallte jedoch an dem stählernen Pentagramm ab.
Einige Worte murmelnd hüllte er sich in Rauch und dann wart er verschwunden.
Lange Zeit war vergangen, lange schien er bewusstlos, viele Dinge hatten sich auf Motoi verändert und Nakor machte sich auf den Weg das Buch und die fehlenden Seiten zu finden um endlich das Licht zu vertreiben.

Änderungen und Bugfixes

  • May 8, 2019 | 12:42

    Es gibt 7 Hundehalsbänder:Halsband der Stärke (Erhöht die Stärke des Hundes um 15)Halsband der Geschicklichkeit (Erhöht Ausdauer und Geschicklichkeit des[…]

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  • April 4, 2019 | 17:27

    Der Quallerdungeon wurde wieder um ein Stück erweitert.

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